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Warnstufen

Waldbrandwarnstufen

Wie verhalte ich mich im Wald richtig?

Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit im Sommer 2006 und der daraus resultierenden erhöhten Waldbrandgefahr möchten wir jetzt schon einige Hinweise zum Verhalten im Wald und zu den Waldbrandwarnstufen geben:

  • Im Wald ist das Rauchen und der Umgang mit offenem Feuer verboten. Eine einzige weg geworfene Zigarette kann zu einem Fiasko führen.
  • Werfen Sie keine Gläser weg.
  • Die Zufahrtswege dürfen nicht mit Kraftfahrzeugen, Geräten und ähnlichem verstellt werden.
  • Befahren Sie keine Waldwege, soweit die Nutzung nicht eindeutig erlaubt ist.

Zum Schutz vor Bränden in Wäldern wurden in Deutschland so genannte Waldbrandwarnstufen eingeführt. Sie gelten jeweils nur in begrenzten Regionen und können somit auch überall unterschiedlich sein.

In der Zeit vom 15. Februar bis zum 31. Oktober eines jeden Jahres werden die Waldbrandwarnstufen je nach Wetter­bedingungen festgelegt. Die Hinweise zu den Waldbrand­warnstufen sind strikt zu befolgen.
Alle Verbote und einschränkenden Bestimmungen einer Gefährdungsstufe gelten automatisch auch für die höheren Stufen.


Waldbrandwarnstufe I = Waldbrandgefahr

  • Genehmigte Arbeiten sind mindestens zwei Tage vor­her beim zuständigen Revierförster anzumelden.
  • Das Befahren von Waldwegen ist nur zur Durchführung ge­nehmigter Arbeiten, für die Jagd und für Waldbesitzer gestattet.
  • Schweißarbeiten sind nur mit entsprechender Genehmigung und bei Einhaltung aller Sicherheitsbe­stimmungen gestattet.
  • Sprengarbeiten und das Ausbringen leicht brennbarer Substanzen sind verboten. Zum Verbrennen von Schlag­abraum und Reisig ist eine Genehmigung einzuholen.



Waldbrandwarnstufe II = erhöhte Waldbrandgefahr

  • Arbeiten im Wald sind mindestens zwei Tage zuvor beim zuständigen Revierförster anzumelden.
  • Die Durchfahrt f?r Waldbesitzer und Jäger für durchzuführende Arbeiten ist gestattet.
  • Schweißarbeiten sind nur mit Genehmigung und unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen durchführbar.
  • Es dürfen keine Sprengarbeiten durchgeführt werden.
  • Es dürfen keine chlorhaltigen oder brennbaren Flüssigkeiten ausgebracht werden.
  • Schlagabraum und Reisig dürfen nicht mehr verbrannt werden, eventuelle Genehmigungen dafür werden auto­matisch ungültig.



Waldbrandwarnstufe III = hohe Waldbrandgefahr

  • Schweißarbeiten sind generell verboten, Ausnahme: zur Behebung von Betriebsstörungen an Eisenbahnschie­nen.
  • Besucher des Waldes dürfen öffentliche Straßen und Wege, auch Waldwege, nicht verlassen.
  • Es können Park­plätze und touristische Einrichtungen in den Wäldern ge­sperrt werden.



Waldbrandwarnstufe IV = höchste Waldbrandgefahr

Das Betreten des Waldes ist verboten. Es können Aus­nahmenzugelassen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Waldbesitzer zur Ausübung angewie­sener forstlicher Arbeiten und zur Jagd.
Auf Straßen und Parkplätzen in und an Wäldern besteht Parkverbot.



Alle Waldbrandwarnstufen ab Stufe II schließen die Maßnahmen der niedrigeren Stufe automatisch mit ein. Zuwiderhandlungen entsprechen Ordnungswidrigkeiten, welche mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden!

Sollten Sie Rauchentwicklungen sichten, melden Sie die­se bitte sofort an die Leitstelle des Landkreises Wittenberg weiter. Telefon 112

Veröffentlicht am Samstag, Dezember 20 2014 von ...